Die Zeit ist müd' geworden, will nicht vergeh'n.
Seitdem er nicht mehr da ist bleibt sie fast stehn'.
Immerhin bin ich jetzt
Wieder unter den Lebenden, kaum verletzt.
Es stand vom Anfang fest, daß ich ihn verlier',
Der stärkste Traum in ihm gehörte nicht mir.
Ich gab' ihm ein Zuhaus,
Für ihn war's ein Gefängnis, er wollte raus.
Einfach so - schlich er sich in mein Leben wie in ein Nest.
Weil ich ihm alles gab', nahm er sich, was ich hab'.
Einfach so - ohne sich selbst zu binden hielt er mich fest.
Log mich unschuldig an, mehr noch Junge als Mann.
Ich wollte zu viel.
Ich stellte mich, als würd' ich nicht verstehn',
Obwohl ich wußte, er wird wieder gehn'.
Einfach so - das, was er fühlte, war ein Feuer aus Stroh.
Und bei klarem Verstand habe ich mich verbrannt.
Und wenn die Asche kalt ist, wirft man sie fort.
Wozu sich klammern an ein freundliches Wort?
Stolz' sag ich: "Niemals mehr!"
Doch was würd' ich wohl tun, käm' er wieder her?
Einfach so - kam er in meine Welt und sagte "Hallo".
Weil ich ihm alles gab', nahm er sich, was ich hab'.
Einfach so - hat er sich einquartiert und wußte kaum wo.
Log mich unschuldig an, mehr noch Junge als Mann.
Ich wollte zu viel.
Ich stellte mich, als würd' ich nicht verstehn',
Obwohl ich wußte, er wird wieder gehn'.
Einfach so - das, was er fühlte, war ein Feuer aus Stroh.
Und bei klarem Verstand hab' ich mich dran verbrannt.
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Thanks to (Boki) for correcting these lyrics. Apr 21, 2008